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Kryogene Kühlung mit kryoCut

Mit der kryoCut-Technologie von acp systems wird kryogene Kühlung gezielt in den Bearbeitungsprozess integriert. Das System eignet sich für die Innen- und Außenkühlung in Dreh-, Bohr-, Schleif- und Fräszentren und unterstützt die wirtschaftliche Bearbeitung schwer zerspanbarer Werkstoffe und Kunststoffe.

Die prozessnahe Kühlung ermöglicht eine höhere Wirtschaftlichkeit durch größere Zerspanvolumina, verringert den Werkzeugverschleiß und verbessert die Oberflächenqualität. Bearbeitungsprozesse lassen sich stabiler gestalten – insbesondere bei kostenintensiven, hochverschleißfesten Werkstoffen.

Vorteile der kryogenen Kühlung

kryoCut für anspruchsvolle Zerspanungsprozesse

Wirtschaftlicher bearbeiten

kryoCut kann die Wirtschaftlichkeit der Bearbeitung verbessern, indem stabilere Prozessbedingungen und höhere Vorschubwerte ermöglicht werden. Besonders bei schwer zerspanbaren und hochverschleißfesten Werkstoffen kann die kryogene Kühlung einen entscheidenden Beitrag zur Prozessoptimierung leisten.

Werkzeugverschleiß reduzieren

Die gezielte Kühlung im Bearbeitungsprozess kann Werkzeugverschleiß deutlich reduzieren und längere Standzeiten ermöglichen. Gleichzeitig unterstützt kryoCut eine verbesserte Oberflächenqualität der bearbeiteten Bauteile.

Sauberer Kühlprozess

Der Kühlprozess erfolgt ohne klassische Verschmutzung durch Kühlschmierstoff und trägt zu einem verbesserten Arbeitsumfeld bei. Optional kann bei Bedarf eine minimale Ölschmierung beigemengt werden.

Das für die kryogene Kühlung eingesetzte recycelte, flüssige CO2 entsteht in chemischen Produktionsprozessen und bei der Energiegewinnung aus Biomasse. Im Gegensatz zu konventionellem KSS (chemisches Produkt) entfällt die Entsorgung. Gefährdende Kühlschmierstoff-Bestandteile, beispielsweise Bakterizide, werden grundsätzlich in der Anwendung vermieden und tragen zu erhöhtem Mitarbeiterschutz bei.

In Maschinen integrierbar

Die kryoCut-Technologie kann in bestehende oder neue Bearbeitungszentren / CNC-Drehmaschinen integriert werden. Der Betrieb ist sowohl mit Außenkühlung als auch mit Innenkühlung möglich.

Anwendungsbeispiele

kryoCut in der Zerspanung

Kryogene Kühlung beim NC-Formdrehen

Kryogene Kühlung beim Quer-Plandrehen

Kryogene Kühlung beim Innendrehen

Kryogene Kühlung beim Fräsen

Technische Informationen

Integration, Schnittstellen und Sicherheit

Prozessintegration
kryoCut wird direkt in das Bearbeitungszentrum integriert und unterstützt unterschiedliche Kühlstrategien im Bearbeitungsprozess.

  • Innenkühlung für innengekühlte Werkzeuge
  • Außenkühlung über Werkzeughalter oder Zweistoffdüse
  • Einsetzbar in Dreh-, Bohr-, Schleif- und Fräszentren
  • Wärmeabfuhr im Bearbeitungsprozess: 50 bis 1.800 Watt

Medienversorgung
Das System arbeitet mit flüssigem CO2 und wird an die jeweilige Fertigungsumgebung angebunden.

  • Flüssiges CO2, 60 bar ± 5 bar
  • Versorgung über Tauchrohrflasche, Flaschenbündel oder Tank
  • Zusätzliche Druckluftversorgung erforderlich
  • Optional mit Minimalmengenschmierung kombinierbar

Maschinenschnittstellen
Die Einbindung erfolgt über definierte Medien-, Strom- und Steuerschnittstellen.

  • CO2-, Druckluft- und Stromanschluss
  • Steuerung der Kühlung über potenzialfreie Kontakte
  • Ansteuerung über M-Befehl im NC-Code
  • Optionales Umschalten zwischen unterschiedlichen Kühlleistungen

Sicherheitskonzept
Für den sicheren Betrieb ist kryoCut auf die Integration in geschlossene Bearbeitungszentren ausgelegt.

  • Geschlossenes Bearbeitungszentrum mit Medienzufuhr und Absaugung
  • Überwachung der CO2-Konzentration
  • Sichere Abschaltung bei Grenzwertüberschreitung
  • Austausch relevanter Prozessdaten mit der Maschinensteuerung